beauty

Neurodivergenz

Neurodivergenz

Anders denken. Anders fühlen. Anders regulieren.
Nicht defekt, sondern anders verdrahtet.

Neurodivergenz beschreibt angeborene Unterschiede in der Funktionsweise des Gehirns.
Das Nervensystem arbeitet anders als bei neurotypischen Menschen, nicht schlechter, nicht besser, sondern anders.

Dazu zählen unter anderem:

  • ADHS
  • Autismus-Spektrum
  • Mischformen und Überlagerungen
  • häufige Begleitphänomene wie Hochsensibilität, emotionale Überreizung, Erschöpfung, Schlafprobleme oder chronischer Stress

Viele Betroffene haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich:
zu sensibel, zu chaotisch, zu laut, zu viel, zu anstrengend.
In Wahrheit war oft einfach nie jemand da, der das Nervensystem verstanden hat.

 

Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiedererkennst,
wenn du schon lange spürst, dass dein Nervensystem anders reagiert,
wenn du nicht mehr kämpfen, sondern verstehen möchtest:

Wir begleiten dich gern.

In einem geschützten Rahmen, ohne Druck, ohne Etiketten,
mit Respekt vor deiner Geschichte und deinem Tempo.

Vereinbare ein Erstgespräch.
Manchmal ist Verstehen der erste Schritt in Richtung Ruhe.

ADHS – mehr als Zappeligkeit

ADHS ist keine Aufmerksamkeitsstörung.
Es ist eine Regulationsstörung des Nervensystems.

Typische Merkmale:

  • Schwierigkeiten mit Fokus, Struktur und Priorisierung
  • starke emotionale Reaktionen
  • innere Unruhe oder geistige Erschöpfung
  • Impulsivität oder Rückzug
  • Reizüberflutung
  • Probleme mit Übergängen und Entscheidungen

Viele Erwachsene mit ADHS funktionieren jahrelang „irgendwie“, bis Körper oder Psyche die Rechnung präsentieren:
Erschöpfung, Depression, Angst, psychosomatische Symptome.

Autismus – ein anderes Wahrnehmen der Welt

Autismus ist keine Beziehungsstörung.
Es ist eine andere Art der Wahrnehmung, Verarbeitung und Regulation.

Häufige Merkmale:

  • hohe sensorische Empfindlichkeit (Geräusche, Licht, Berührung)
  • starkes Bedürfnis nach Klarheit, Struktur und Vorhersehbarkeit
  • soziale Interaktionen sind oft anstrengend, nicht weil sie egal sind, sondern weil sie viel Energie kosten
  • intensive Spezialinteressen
  • schnelle Überlastung bei emotionalem oder sozialem Druck

Viele autistische Erwachsene wurden nie erkannt, sondern angepasst, verbogen und überfordert.

ADHS und Autismus – häufig gemeinsam

ADHS und Autismus schließen sich nicht aus.
Im Gegenteil: sie treten oft gemeinsam auf.

Das erklärt, warum manche Menschen:

  • gleichzeitig Struktur brauchen und sie nicht halten können
  • Nähe wollen und doch schnell überreizt sind
  • hochintelligent sind und sich trotzdem überfordert fühlen

Hier hinzuschauen braucht Erfahrung, Differenzierung und Respekt vor der individuellen Biografie.

Wie testen wir ADHS und Autismus?

Wir arbeiten strukturorientiert, differenziert und erwachsenengerecht.

Unsere Diagnostik umfasst:

  • ausführliche Anamnese (Kindheit, Schulzeit, Beruf, Beziehungen)
  • strukturierte Fragebögen
  • klinische Interviews
  • Differenzierung zu Trauma, Depression, Angst, Hochsensibilität
  • Einordnung von Komorbiditäten

Wichtig:
Wir „stempeln“ niemanden ab.
Wir erklären Zusammenhänge.
Verstehen ist der erste Schritt zur Regulation.

Unsere Behandlung: HNC – Regulation statt Reparatur

Wir behandeln Neurodivergenz nicht, als müsse etwas repariert werden.

Mit HNC (Human Neuro Cybrainetics) arbeiten wir direkt mit dem Nervensystem:

  • Stress- und Überlastungsmuster werden aus dem Körper gelöst
  • alte Alarmprogramme dürfen sich regulieren
  • emotionale Reaktionen verlieren ihre Wucht
  • das System kommt wieder in Selbststeuerung

HNC ist besonders geeignet bei:

  • ADHS
  • Autismus
  • Mischformen
  • chronischer Überforderung
  • emotionaler Dysregulation
  • psychosomatischen Symptomen

Viele Klientinnen und Klienten sagen:
„Ich bin noch ich – aber endlich nicht mehr ständig im Alarm.“

Für wen ist dieses Angebot geeignet?

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Menschen mit bestehender Diagnose
  • Menschen mit Verdacht auf ADHS oder Autismus
  • Hochfunktionale, die lange „durchgehalten“ haben
  • Eltern neurodivergenter Kinder
  • Menschen, die ihren Körper besser verstehen wollen

Unser Ansatz

Wir arbeiten:

  • ressourcenorientiert
  • körperbasiert
  • ohne Schubladen
  • mit Respekt vor der Lebensgeschichte
  • mit dem Ziel von Stabilität, Selbstregulation und innerer Ruhe

Neurodivergenz braucht kein Umerziehen.
Sie braucht Verständnis, Struktur und ein reguliertes Nervensystem.

 

Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiedererkennst,

wenn du schon lange spürst, dass dein Nervensystem anders reagiert,

wenn du nicht mehr kämpfen, sondern verstehen möchtest:

Wir begleiten dich gern.

In einem geschützten Rahmen, ohne Druck, ohne Etiketten,

mit Respekt vor deiner Geschichte und deinem Tempo.

Vereinbare ein Erstgespräch.

Manchmal ist Verstehen der erste Schritt in Richtung Ruhe.

 

FAQ – Häufige Fragen zu ADHS, Autismus und Neurodivergenz

Bin ich zu alt für eine ADHS- oder Autismus-Diagnose?

Nein.
Viele Menschen werden erst mit 30, 40, 50 oder später erkannt.
Nicht, weil es vorher nicht da war, sondern weil sie gelernt haben zu kompensieren, zu funktionieren, durchzuhalten.
Das Nervensystem vergisst nichts. Erkenntnis bringt oft enorme Erleichterung.

Kann ADHS oder Autismus auch erst im Erwachsenenalter „auftreten“?

Nein. Beides ist angeboren.
Was sich verändert, sind die Anforderungen des Lebens: Beruf, Familie, Verantwortung.
Irgendwann reicht die Kompensation nicht mehr und Symptome werden sichtbar.

Ist ADHS nicht einfach eine Modeerscheinung?

Nein.
Was neu ist, ist das Wissen darüber und der Mut, genauer hinzuschauen.
Früher nannte man es schwierig, sensibel, faul oder sonderbar.
Heute nennen wir es beim Namen.

Können ADHS und Autismus gleichzeitig vorliegen?

Ja. Sehr häufig sogar.
Das erklärt viele innere Widersprüche:
Strukturbedürfnis und Chaos, Nähe und Rückzug, Tiefe und Überforderung.
Eine saubere Differenzierung ist hier entscheidend.

Wie unterscheidet ihr Neurodivergenz von Trauma oder Depression?

Sehr sorgfältig.
Wir betrachten Entwicklung, Nervensystem, Stressverarbeitung, Biografie und aktuelle Symptome.
Trauma und Neurodivergenz können sich ähneln – und sich gegenseitig verstärken.
Deshalb braucht es Erfahrung, Zeit und ein gutes Gespür.

Ersetzt eure Diagnostik eine ärztliche Diagnose?

Wir stellen eine fundierte heilpraktische Einschätzung.
Diese kann Grundlage für weitere medizinische oder therapeutische Schritte sein.
Wir arbeiten transparent und erklären, was wir tun und was nicht. Und nein, sie ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Wird bei euch medikamentös behandelt?

Nein.
Wir arbeiten körper- und nervensystemorientiert mit HNC.
Medikamentöse Entscheidungen gehören in ärztliche Hände.
Unser Fokus liegt auf Regulation, Stabilisierung und Selbststeuerung.

Was ist, wenn ich „nur“ hochsensibel bin?

Hochsensibilität ist keine Diagnose, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal.
Sie kann eigenständig sein oder Teil von ADHS oder Autismus.
Auch hier gilt: Verstehen bringt Entlastung.

Was verändert sich durch HNC?

Viele berichten:

  • weniger innere Alarmzustände
  • klarere Emotionen
  • mehr innere Ruhe
  • bessere Reizverarbeitung
  • mehr Handlungsfähigkeit im Alltag

Nicht über Nacht. Aber spürbar.

Muss ich mich verändern?

Nein.
Aber dein Nervensystem darf lernen, sich sicherer zu fühlen.
Und das verändert vieles.