Akupunktur

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), auf Hochchinesisch zhēn jiǔ (針灸) ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das chinesische Wort zhēn jiǔ (針灸) besteht aus zwei Wortteilen, was übersetzt „Brennen und Stechen“ bedeutet und steht für das Erwärmen der Punkte (Moxibustion) und das Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte.

 
 

Die Akupunktur ist eine empirische Heilmethode, die auf eine über dreitausendjährige Geschichte zurückblicken kann. Das Prinzip der Akupunktur besteht darin, an genau definierten Akupunkturpunkten des Körpers, Ohres, des Schädels, der Hand und des Kiefers einen Reiz zu setzen. Die Reizung geschieht in der Regel mit entsprechenden Akupunkturnadeln, die unterschiedlich tief in den Körper eingestochen werden. Die Stichtiefe variiert dabei von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimeter. Ebenfalls ist es möglich, einzelne Akupunkturpunkte lokal zu erwärmen. Dies findet mit Hilfe von gepresstem Beifußkraut (Moxibustion) statt.Durch die Reizung über die entsprechenden Akupunkturpunkte ist es möglich, auf die unterschiedlichsten Beschwerdebilder Einfluss auszuüben.


Konzept der Akupunktur

 

Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre und verbindet zwei Verfahren:

 
  • Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
 
  • Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte
 

In der Akupunktur gibt es 361 Akupunkturpunkten, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

 

Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien.